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Je näher, desto besser

Text: D.Ar., Yesway AG / Bilder: Shutterstock / Stockfood

Seit es die Menschheit gibt, trinkt und isst sie. Wie sie das macht, ändert sich allerdings immer wieder. Deshalb erforscht die international tätige Mintel-Group Jahr für Jahr die aktuellen Gastrotrends. So auch für 2010.

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1. Regionale Produkte

1. Regionale Produkte

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Ob Jeans, Waschmaschine oder Fast Food: Vieles was den heutigen Alltag bei uns prägt, hat in den USA seinen Anfang genommen. Die Menükarten Amerikas vom letzten Jahr sind oft unsere Gastrotrends von diesem Jahr. Insofern ist es nur naheliegend, im Westen in die Töpfe zu schauen, um zu wissen, was in den hiesigen Restaurants auf uns zukommt.
Die US-Köche richteten sich bei ihren Kreationen vermehrt nach den Wünschen der Gäste. «Die Leute wissen einfach mehr über das, was sie essen», sagte Thomas Schmidt, Küchenchef des renommierten «Vintners Inn» in Santa Rosa. «Hier in Kalifornien legt man Wert darauf, dass das Fleisch und das Gemüse aus der Region kommen – Letzteres wenn möglich sogar aus dem eigenen Garten.» So gibt es im Napa Valley namhafte Wirte, die gleich neben dem Restaurant einen eigenen Kräuter- und Gemüsegarten betreiben.
Regionale Produkte sind denn auch einer von fünf globalen Gastro-Trends, die die international tätige Marktforschungsgesellschaft Mintel-Group bei der Befragung von 350 Restaurant-Ketten und 150 privat betriebenen Gastwirtschaften ermittelt hat:


1. Regionale Produkte
 
Darunter ist nicht nur der eigene Gemüsegarten zu verstehen,
sondern auch das verstärkte Angebot regionaler Produkte wie Brot, Käse und Fleisch. Ein reger Austausch zwischen Gastrobetrieben und lokalem Gewerbe ist also gefragter denn je.

2. Klassisch einfach
 
Zurück zu Grossmutters Küche:
Hackbraten, Kartoffelstock oder hausgemachte Nudeln sind bei den Gästen hoch im Kurs. Mit solchen einfachen Gerichten schafft der Wirt eine heimelige, gar familiäre Atmosphäre.

3. Gesundes Essen

Die Gäste schauen immer mehr auf das Wohl ihres eigenen Körpers:

Weniger Fett und Kalorien, dafür mehr Omega-3-Fettsäuren, Antioxydantien und Vitamine sind voll im Trend. Wirte tun gut daran, bewusst auf diese Aspekte hinzuweisen.

4. Zuhause auswärts

Wenn immer weniger Gäste in die Restaurants kommen, dann muss das Restaurant zu den Gästen gehen – mit eigenen Food-Linien, die Gewürzmischungen, Saucen, Salat-Dressings bis hin zu fertigen Mahlzeiten bieten.

5. Gebietsspezifische Küche

Heute gehen die Gäste nicht mehr bloss zum Italiener oder Spanier.
Gefragt sind Wirtschaften, die sich spezifizieren und etwa eine toskanische, sizilianische, bayrische, Tessiner oder Walliser Küche anbieten.

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